SoVD Ortsverband Lunden

Nah bei den Menschen

Unser Ortsverband in Zahlen


Man hört schon mal die Aussage, dass man erst mit der Rente in einen Sozialverband eintreten würde. Das hieße folglich, dass die Mitglieder im Verband ab 65 Jahre anzusiedeln wären und hauptsächlich aus Männern bestünden. Dieses wird vom Vorstand nicht so empfunden. 

Der subjektive Eindruck ist in aller Regel sehr fehleranfällig. Man muss da schon valide Zahlen seriös betrachten. Wie sieht es denn nun aus mit der Geschlechtsverteilung? Gibt es solche Unterschiede und gibt es Unterschiede zu ganz Dithmarschen oder Schleswig Holstein?


Die dargestellte Verteilung in unserem Ortsverband entspricht einem Verhältnis w / m von 1,1. Für Dithmarschen ergibt sich ein Quotient von 1,03 und für Schleswig-Holstein einer von 1,04. Die zu Grunde liegenden Zahlen findet man in den Veröffent­lichungen der statistischen Ämter. Der Unterschied ist nicht signifikant. Um das gleiche Verhältnis zu erreichen bräuchte es nur 14 Männer mehr.


Aber wie sieht das denn in der Ortsverteilung aus? Wie sieht diese denn überhaupt aus?











¾ aller Mitglieder kommen aus Lunden, Lehe und Krempel. Knapp 20% kommen aus Rehm – Flehde – Bargen. Der Rest wohnt weiter weg.

Diese Darstellung ist etwas ausführlicher:





Gibt es Unterschiede in der Geschlechtsverteilung in den Orten ?










Auch hier ist die Verteilung gleichmäßig ohne zusätzliche Schwerpunkte.



Spielt der Rentenbeginn denn wirklich bei uns eine Rolle für den Eintritt?










 In den aufsteigenden Dekaden beginnend mit den bis 30-jährigen sind die 40-jährigen geringer vertreten. Die 60jährigen stellen 1/3 der Mitglieder. Aber die unter 60-jährigen sind am häufigsten vertreten. Der Renteneintritt mag zwar als Grund eine Rolle spielen aber in unserem Verband ist dies kein Indikator.


Wie ist denn eigentlich die Altersverteilung bei uns? Kann man diese Folgerung untermauern?










Den größten Zuwachs haben wir bei Mitgliedern im Alter zwischen 50 und 60 Jahren zu verzeichnen. Das ist weit vor der Rente. Unser Verband ist kein Club der Alten und Greisen! Ganz im Gegenteil. Die unter 60 jährigen haben einen Anteil von ca. 1/4. Die Hälfte der Mitglieder rekrutiert sich aus den 50 bis 60 jährigen. Unsere verehrten Altvorderen sind immerhin mit 30% vertreten.


Wie alt ist man denn nun, wenn man dem SoVD beitritt?











Ein Drittel tritt zwischen 50 und 60 Jahren ein. Die Fraktion bis 40 Jahre ist etwas weniger groß, die 40 bis 50 Jahre alten sind ebenso stark vertreten wie die über 60 jährigen.

Diese Verteilung hängt sicher mit der Verteilung der Mitgliedsart zusammen. Damit ist gemeint, ob man als Einzelperson, als Paar oder als Familie beitritt. Die folgende Grafik kann dies veranschaulichen.




Der nicht unerhebliche Anteil an Familien­mitgliedschaften erklärt sicher den relativ großen Anteil der jüngeren







Wenn wir uns den Eintritt näher angesehen haben, stellt sich ja die Frage, ob dies kurzfristig geschieht, weil man aktuell ein Problem hat und Hilfe in Anspruch nehmen möchte oder ob sich das anders verhält. Im ersteren Fall hätte man einen großen Anteil an kurzen Mitgliedschaften zu erwarten. Wie sieht das in Zahlen aus?












Da logischerweise nur Mitglieder gezählt werden, sieht man, dass wir einen großen Zuwachs in den letzten Jahren hatten. Ein Abbruch in der Mitgliedschaftsdauer ist nicht abzulesen. Wir haben somit eine große Verbandstreue festzustellen.

Wenn man sich diese Auswertung vor Augen führt, kann man diese für den einen oder anderen bislang unbekannte Betrachtung nicht ignorieren. Man kann die Themenauswahl für Vorträge, das Aktivitäts­level der Ausflugsangebote, die Verteilung der Aktivitäten im Jahr, um nur wenige Aspekte zu nennen, mit solchen Zahlen gut begründen und man ist außerdem gut beraten dies von Anfang an in seine Überlegungen einzubeziehen.  Jeder der eine Aktivität plant macht dies instinktiv – aber vielleicht hilft es ja doch.

Stoff für Diskussionen ist allemal darin. Für Meldungen wegen Fehlern in allen Belangen oder Vorschläge sind wir immer dankbar.


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